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Bergwandern in Ecuador - diese anspruchsvolle Hochtour in den Anden Ecuadors bringt uns auf die Gipfel der zum Teil aktiven Vulkane Guagua Pichincha (4.794m), Pasochoa (4.200m), Illiniza Norte (5.126m) und Cotopaxi (5.897m). Wir besichtigen auch den höchsten Berg Ecuadors. Vom Erdmittelpunkt aus gesehen ist der Chimborazo (6.310m) auch gleichzeitig der höchste Berg der Erde. Bergwandern in Ecuador ist ein imponierendes Erlebnis !
| Reisenummer: |
z131 |
| Art der Wanderreise: |
Trekking |
| Wanderniveau: |
schwer |
| Dauer in Tagen: |
14 |
| Termine: |
siehe
unten |
| Mindestteilnehmerzahl: |
4 Personen |
| Maximale Gruppengröße:
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10 Personen |
| Anzahlung: |
15 % des Reisepreises |
| Fälligkeit des Restbetrages: |
14 Tage vor Reisebeginn |
| Letzte Rücktrittsmöglichkeit des Reiseveranstalters: |
14 Tage vor Reisebeginn |
Eine persönliche Herausforderung für jeden Teilnehmer! Sonnenaufgänge über imposanten Vulkankegeln, Hüttenromantik, Kamaradschaft am Berg, Primärwälder, mit Pampagras bewachsene Hochebenen, pompöse Eiswände und gigantische Aussichten auf die umliegenden 5000er machen diesen Urlaub zu einem unvergesslichen Bergabenteuer!
Programm:
(F=Frühstück, M=Mittagessen, LP=Lunchpaket, A=Abendessen )
1.Tag – (Donnerstag) Ankunft in Ecuador
Ankunft mit dem Flugzeug aus Europa in der Hauptstadt Ecuadors.
Vom Flughafen geht es mit unserem deutschsprachigen Reiseleiter in unser Hotel im Stadtzentrum, wo wir die nächsten Nächte verbringen werden. Dann geht es auf eigene Faust los, ab in die lebhaften Straßen voller südamerikanischer Lebensfreude. (-/-/-)
2. Tag – Quito – Stadtrundgang, erste Akklimatisierung
Nach dem Frühstück steht eine Stadtrundfahrt auf dem Programm, bei der wir die kolonialen Stadtviertel der Metropole kennenlernen werden. Die Altstadt Quitos, die 1978 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, gilt als Ort mit der größten Ansammlung bedeutender Kunstschätze Südamerikas. Sie besuchen den Plaza de la Independencia, besichtigen die wunderschöne Jesuitenkirche La Compañía de Jesús und die Schwindelfreien unter uns haben dann noch die Möglichkeit, über Leitern die Basilika bis ganz nach oben in den Turm zu erklimmen – der Mut wird mit einer sagenhaften Aussicht auf ganz Quito belohnt! Wir schlendern über einen bunten Markt, den Mercado Central, und haben dort die Gelegenheit leckere, exotische Früchte zu erwerben. Am Nachmittag geht es weiter zum „Mitad del Mundo“, dem Äquatormonument, welches sich ein paar Kilometer nördlich von Quito befindet und dem gleich um die Ecke liegenden Museo Intiñan einen Besuch abstatten. Wir übernachten wieder in unserer Unterkunft in Quito. (F/-/-)
3.Tag – Akklimatisationswanderung um die Mojanda Lagune und zu den Cochasqui Ruinen
Unser Guide holt uns am Hotel ab und fährt mit uns in Richtung Otavalo. Unterwegs unternehmen wir eine Wanderungvon der Mojanda Lagune zu den Cochasqui Ruinen. Zwischen Quito und Otavalo befindet sich die Kraterlagune Mojanda auf ca. 4000 m Höhe. Die Lagune besteht aus 3 Seen, an denen wir vorbei bergab zu den Cochasqui Ruinen wandern. In dem Ruinenpark gibt es 15 unvollständige, bis zu 1.500 Jahre alte Pyramiden, von denen 9 mit Dachschrägen gebaut wurden. Diese zeugen von der historischen Besiedelung des heutigen Ecuadors. Die vorhandenen Grabstätten vervollständigen die Architektur dieses Gebietes, das ein kulturelles, astronomisches und religiöses Zentrum der Quitu-Cara Kultur darstellt. Am späten Nachmittag erreichen wir unser kleines, von Otavalo Indianern geführtes Hostal in Otavalo. (F/LP/-)
4.Tag – Zum Indiomarkt in Otavalo und Akklimatisationswanderung um die Cuicocha
Lagune, stilvoll entspannen an den Vulkanquellen Papallacta
Früh am Morgen bummeln wir über den farbenfrohen und berühmten Markt der Otavalo-Indianer, wo typische Ponchos, Teppiche, Schmuck und Handarbeiten aller Art feilgeboten werden, sowie exotische Früchte und landestypische Speisen. Danach geht es weiter zum Cuicocha See (3.068m), einem Kratersee, der vor ca. 3.100 Jahren durch eine massive Eruption entstanden ist. Entlang dessen 8 km langen Kraterrandes unternehmen wir am Nachmittag eine Wanderung, von wo aus wir einen herrlichen Ausblick auf den im Durchmesser 3 km messenden See mit seinen zwei Inseln in der Mitte haben. Am Nachmittag fahren wir nach Papallacta in das Resort Termas de Papallacta SPA, wo wir in den schönsten Thermalquellen des Landes entspannen. Neben den Thermalquellen steht ein Spa-Bereich mit Sauna und Massage zusätzlich zur Verfügung. Am Abend laden die heißen Quellen direkt vor unserer Zimmertür zum relaxen und ausruhen ein. Danach können wir im hoteleigenen Restaurant eine Forelle aus den Flüssen der näheren Umgebung genießen. (F/-/-)
5.Tag – Akklimatisationswanderung Cayambe Coca Nationalpark (3.987m)
Heute wandern wir im Cayambe Coca Nationalpark, wo wir optimale Voraussetzungen für Wanderungen in einmaliger Natur finden. Von Papallacta (ca. 3300 m) steigen wir zum höchsten Punkt der Wanderung auf 3987 m auf. Von hier genießen wir eine unglaubliche Aussicht auf den schneebedeckten Antisana Vulkan und auf die Spitzen des Choza Longos, Antisanillas, Nevado Cayambes und des aktiven Reventador Vulkans. Unter Umständen sehen wir sogar einen Brillenbär und Kondore. Heute übernachten wir in der Nähe von Illiniza in einem kleinen, einfachen Hostal. (F/LP/-)
6.Tag – Unser erster Gipfel, der Pasochoa (4.199m)
Wir bewegen uns heute weiterhin auf über 4.000m mit einer schon anstrengenden und anspruchsvollen Wanderung auf den Vulkan Pasochoa (je Gruppe nur bis zum Kraterrand). Nach dem Frühstück werden wir wieder in einem Privatwagen mit unserem Guide zu dem Vulkan gefahren. Wegen seiner günstigen Lage nur 30 km südlich von Quito ist der nicht mehr aktive Kratervulkan (4.199 m) in den letzten Jahren zu einem beliebten Tagesausflugsziel geworden. Nachdem der Berg nicht allzu hoch ist, aber dennoch eine 3-4 Stunden Wanderung von 2.800 auf bis zu 4.199 Metern bietet, eignet er sich hervorragend als erster Berg für unsere kklimatisation. Wie bei vielen anderen Bergen bestehen auch hier die letzten 50 m unterhalb der Spitze aus vielen Felsen, so dass man schon ein Kletterseil benötigt, um bis ganz nach oben zu gelangen. Da sich der Pasochoa im Zentrum der Straße der Vulkane befindet, hat man hier an einem klaren Tag eine fantastische Sicht auf die vielen anderen Berge, einschließlich des Cotopaxis, des Antisanas und des Cayambe. Zudem kann man bereits während der Besteigung die vielfältige Natur bewundern. Neben Pumas, Füchsen und Stinktieren gibt es auch die verschiedensten Vogel- und Pflanzenarten, die man jedoch nur selten zu Gesicht bekommt. Oben angekommen, können wir in den spektakulären Krater sowie weit ins umliegende Hochland sehen. Für den Abstieg benötigen wir ca. 2-3 Stunden. Wir übernachten wieder in der Nähe von Illiniza in unserem kleinen, einfachen Hostal. (F/LP/-)
7.Tag – Unser zweiter Gipfel: Illiniza Norte (5.126m)
Gegen Mittag werden wir von unserem Bergführer abgeholt. Unser Jeep bringt uns bis zum Platz La Virgen (3.900m). Hier treten wir unsere 2-4 stündige Wanderung zum Refugio „Nuevo Horizonte“ an und gewöhnen uns so langsam an die Höhe. Danach machen wir uns auf zum Aufstieg auf den Gipfel des Illiniza Norte. Über Felsen geht es steil bergauf bis zu einem Aussichtspunkt, von welchem wir eine einfach unbeschreibliche Aussicht auf die umliegenden Vulkane genießen können. Nach der Einteilung der Seilschaften geht es ca. 2-3 Stunden über verschiedene einfache Kletterpassagen, bis wir schließlich den schmalen Gipfel erreichen. Es folgt der um einiges einfachere Abstieg und am Nachmittag erreichen wir wieder unsere Unterkunft. (F/LP/-)
8.Tag – Cotopaxi Nationalpark (3.800m)
Am Vormittag geht es in Richtung Cotopaxi. Gegen Mittag erreichen wir schließlich die Tambopaxi Lodge auf 3.800 m inmitten des Nationalparks. In der schönen Andenlodge können wir uns erst einmal bei einer ausgiebigen Dusche erfrischen und uns bei einer herzhaften Mahlzeit stärken. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung für eigene Erkundungen der näheren Umgebung der Lodge (z.B. die Pre-Inka-Ruinen von El Salitre). (F/-/-)
9.Tag – Cotopaxi Nationalpark (4.500m)
Per Jeep geht es nun durch den Cotopaxi Nationalpark, zu einem Parkplatz auf dem Vulkan auf 4.500m und mit einer einstündigen Wanderung gemächlich weiter bis zur Berghütte Jose Ribas auf 4.800m. Von hier aus steigen wir am Nachmittag zur Akklimatisierung noch ein Stückchen weiter zu einem kleinen Gletscher bis auf 5.000m auf und trainieren dort den Umgang mit dem Steigeisen. Nach der Rückkehr zur Schutzhütte (Mehrbettzimmer) heißt es schon früh schlafen gehen, um für den mitternächtlichen Aufstieg fit zu sein. (F/LP/A)
10.Tag – Unser dritter Gipfel: Cotopaxi (5.897m)
Gegen Mitternacht beginnen wir mit dem Aufstieg auf den höchsten, aktiven Vulkan der Erde - den Cotopaxi. Nach ca. 6-7 Stunden Aufstieg im Gletscher und vorbei an tiefen Gletscherspalten erreichen wir den Gipfel des Cotopaxis auf 5.897m. Nicht nur werden wir mit einem sagenhaften Einblick in den Krater des Vulkans belohnt, vor allem aber mit der einmaligen Sicht bei Sonnenaufgang auf die umliegenden, schneebedeckten Vulkane Cayambe, Antizana und Chimborazo, welche wir nie wieder vergessen werden. Unter der weiterhin aufgehenden Sonne erfolgt dann wieder der Absteig erst zur Schutzhütte, dann weiter zum Parkplatz. Von dort aus geht unsere Reise weiter in eine kleine, sehr schöne Hosteria in Riobamba. Hier werden wir unsere kommende Nacht verbringen und uns von den Strapazen erholen. (F/-/-)
11. Tag – Zugfahrt „Nariz del Diablo“
Schon früh am Morgen verlassen wir unsere Unterkunft und fahren zum Bahnhof. Von hier aus machen wir eine spannende Fahrt mit einer alten Dampflokomotive oder einem Dieseltriebwagen durch die spektakuläre Landschaft zwischen Sierra und Küste, vorbei an der legendären "Teufelsnase". An der „Nariz del Diablo“ angekommen geht es auf abenteuerlichem Zickzackkurs ins Tal hinunter! Wir genießen ein einzigartiges Panorama auf der letzten erhaltenen Zugstrecke Ecuadors. (F/-/-)
12. Tag – Wanderung im Chimborazo Naturreservat (4.980m)
Nach einem gemütlichen Frühstück in Riobamba, fahren wir über Ambato nach Guaranda. Von hier aus geht es in den Chimborazo Naturreservat, wo wir uns auf eine zweistündige Wanderung zur Schutzhütte Carell auf 4.800m Höhe machen. Für eine optimale Akklimatisierung können wir noch einen kleinen Marsch ein paar Höhenmeter weiter hinauf unternehmen, bis zur fast 200m höher gelegenen Whymper Hütte wo wir anschließend auf eine kleine Akklimatisieringstour oberhalb
der Hütte gehen. Wir ruhen uns noch ein wenig vor der schwersten Besteigung der Bergtour aus, bevor es schließlich um Mitternacht heißt: „Aufstehen zur Besteigung!“ Der Höhepunkt Unserer Reise beginnt! (F/M/A)
13. Tag – Unser vierter Gipfel: Chimborazo (6.310m)
Zunächst über Schutt- und Geröllhänge bis zum Beginn des Gletschers und dann weiter mit dem Steigeisen steigen wir auf der linken Seite des gewaltigen Thielmann Gletschers in einem sehr anstrengenden, circa siebenstündigen Aufstieg zum höchsten Punkt Ecuadors auf. Hier erwartet uns eine atemberaubende Aussicht. Im Anschluss kehren wir erschöpft von der Tour zum Refugio beziehungsweise zum Parkplatz zurück, bevor es dann am Nachmittag zurück nach Riobamba geht, wo wir uns wieder in unserer schönen Hosteria entspannen können. (F/-/-)
14. Tag – Riobamba – Quito & Abreise
Heute morgen können wir nochmals nach eigenem Belieben die Seele baumeln lassen. Mittags geht es zurück nach Quito, wo wir uns von einem Land, seinen Vulkanen und einer Reise verabschieden, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. (F/-/-)
Anforderungen: Teamgeist, Komfortverzicht, Trittsicherheit, Steigeisenerfahrung wenn der Chimborazo Gipfelaufstieg mitgemacht wird (es kann auch in der Berghütte auf die „Gipfelstürmer“ gewartet werden!)
Im Reisepreis eingeschlossene Leistungen:
· Durchgehende, deutschsprachige Reiseleitung
· Zusätzliche englischsprachige, lizenzierte Bergführer bei den Gipfelbesteigungen (2 Teilnehmer pro Bergführer) Cotopaxi & Chimborazo.
· Bergausrüstung (Eispickel, Steigeisen und Steigeisenschuhe, Sicherungs- und Befestigungsmaterial, Helm)
· Alle Fahrten und Transfers, Exkursionen usw.
· Übernachtungen in sehr stilvollen Kolonialhotels o.ä. wie z.B.
2x Hostal Fuente de Piedra 3*, Quito
1x Hacienda Pinsaquí 3*, Otavalo
1x Hotel & Spa Thermas de Papallacta 3*
3x Hostería Abraspungo 3*
und in einfachen Hostals/Posadas:
3x Hostal La Llovisna 1* / El Chaupi
1x Posada Tambopaxi 2* / Cotopaxi
sowie den einfachen Berghütten in Mehrbettzimmern José Rivas (Cotopaxi) &
Wimper (Chimborazo)
· Vollpension in den Bergen, Frühstück bei den Hotelübernachtungen
Nicht enthaltene Leistungen:
· An- und Abreise
· Nicht genannte Mahlzeiten und alle Getränke
· Nationalparkgebühren und Eintritte (ca. 30 Euro) sowie Internationale Ausreise- & Flughafensteuer (ca. 45 USD)
· Persönliche Ausgaben und optionale Aktivitäten
· Persönliche Ausrüstung (Schlafsack, Helmlampe, etc.)
Hinweise:
· Die Teilnehmer müssen über eine Auslandsreisekrankenversicherung verfügen.
· Pro Gipfel ist ein Besteigungsversuch im Preis inklusive. Ein weiterer Versuch kann, wenn es die Bedingungen zulassen, vor Ort hinzu gebucht werden (Kosten des Zweitversuchs und der Programmänderung nicht im Reisepreis inklusive).
· Der Erfolg der Gipfelbesteigungen hängt von den klimatischen Bedingungen und der körperlichen Verfassung der Teilnehmer ab und kann deshalb nicht garantiert werden! Die Entscheidung eines evtl. Abbruchs der Besteigung liegt hier allein bei den Bergführern.
· Alle Bergführer sind Mitglieder der ASEGUIM (Ecuadorianischer Verein der Bergführer) und legten sowohl bei der „Behörde der hohen Berge“ in Chamonix (französische Alpen), als auch in der ENSA (Nationale Ski- und Alpinismusschule), die weltweit beste Schule für Bergführer, erfolgreich eine Prüfung ab.
Einreise- und Gesundheitsbestimmungen für Deutsche Staatsangehörige:
Notwendig zur Einreise ist ein Reisepass, der noch bei Ausreise mindestens 6 Monate gültig ist.
Keine Impfungen notwendig.
| Preis: |
ab € 1499,- |
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Preise 2010/2011:
€ 1499,-- pro Person im Doppelzimmer
€ 200,-- Einzelzimmerzuschlag |
| Termine: |
| Keine Termine mehr vorhanden |
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